Kategorie-Archiv: proffac – Wissen

Starke Bilanz – nachhaltiger Erfolg!

proffac glänzt in 2016/17 nachhaltig mit starken Daten, Fakten, Zahlen: 47 % aller proffac-Spieler sind bereits in der höchsten Liga unterwegs oder konnten sich um eine oder zwei Ligen verbessern. 5% unserer Spieler gehören zu denjenigen Ausnahmeerscheinungen, die sogar 2 Ligen überspringen konnten – nur wenigen gelingt diese extreme Leistungssteigerung. Gegenüber dem Vorjahreswert von 55% der ´Liga-Aufsteiger´ setzt diese leicht schwankende, aber kontinuierliche Erfolgsquote ein Ausrufezeichen in Bezug auf die proffac-Methodik. Und dies trotz saisonal unterschiedlicher Jahrgangsstrukturen und Leistungslevel! Wenn allein statistische Zahlen das Maß aller Fußballdinge wären, dann könnte demnach fast jeder zweite proffac-Spieler nahezu sicher damit planen, mindestens ein höheres Leistungslevel in jeder Spielzeit zu erreichen oder auf höchstem Level weiterzuspielen!

Konstant geblieben ist die Spielerstruktur, wobei sich das Durchschnittsalter der proffac-Spieler leicht erhöht hat von 13 auf 14,5 Jahre.

Besonders beachtenswert dabei: Die Zahl der Senioren-Spieler/Profis hat sich deutlich erhöht – sie liegt inzwischen bei 15 %. Die Profis kommen dabei aus unterschiedlichen Top-Ligen Europas und nicht mehr nur allein aus Deutschland. In einem der besonders renommierten, weil imageträchtigen Bereiche konnte proffac 2016/17 besonders punkten. Die Anzahl der Junioren-Nationalspieler erhöhte sich wiederum auf einen neuen Höchststand – in diesem anspruchsvollen Segment betreuen unsere proffac-Trainer Junioren-Nationalspieler aus 7 verschiedenen Ländern!

In eigener Sache: Dass auch die Quote höchster DFB-Lizensierungen bei den proffac-Trainern selbst gestiegen ist, versteht sich nebenbei ganz von selbst! proffac – ein Name wird Programm!

Fliegende Träume verpassen knapp die Auszeichnung: „Golden Glover“ – proffac-Torwart erfolgreich in Kanada

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(c) by proffac UG, Dennis Hill und Anthony Sokalski

Anthony Sokalski lebt die Torwart-Leidenschaft aus ganzem Herzen. Im Oktober 2016 wurde er nominiert zur Wahl als bester Torwart der kanadischen „League 1 Ontario“, doch denkbar knapp verpasste er dann den begehrten Titel des „Golden Glove“. Aber irgendwie passt dies zu einer ganz besonderen, eigenwilligen Torwart-Biografie, bei der ein „Aus und Vorbei“ auch einen neuen Anfang bedeuten kann. Über den Atlantik strahlt aber auch diese Vize-Auszeichnung bis nach Deutschland und richtet sich direkt auf proffac´s engagierten Torwart-Trainer Dennis Hill. Entscheidend dabei ist noch nicht einmal die Tatsache, dass ein proffac-Torwart in der kanadischen Liga Furore macht. Entscheidender sind eher die widerstreitenden Umstände, die am Ende doch zu einem Erfolg führten.

Anthony geht in die junge proffac-Unternehmensvita als erster ausländischer proffac-Torwart ein. Seinem Trainer Dennis Hill bescheinigt er heute einen kleinen Anteil am „Golden Glove“. Ohne proffac, so Anthonys Einschätzung, wäre er nicht der moderne Torwart, der er heute ist. Es ist eine kanadisch-deutsche Geschichte voller Höhen und Tiefen, die von Profi-Träumen und zerplatzten Hoffnungen erzählt, vom ewigen Kampf junger Sportler, das Beste aus ihren Fähigkeiten zu machen und seine Grenzen aufgezeigt zu bekommen, wieder aufzustehen. Eine Story, an deren vorläufigem Ende vielleicht der knapp verpasste „Golden Glove“ erst ein neuer Anfang ist?

Selbst erfahrene Trainer-Instanzen sind hin und wieder kurz beeindruckt von charakteristischen Torwart-Persönlichkeiten und so erging es auch Dennis Hill beim ersten Kennenlernen 2015: Was er da vor sich im Tor sah, war ein junger, energiegeladener, 23-jähriger Torwart, sozusagen ein kanadischer Riese von 1,95m-Körpergröße – eine physische Torwart-Präsenz wie aus dem

Lehrbuch. Für Anthony gab es nichts als einen Wunsch: das Beste aus sich und seinen Fähigkeiten herauszuholen, um Profi zu werden. Und dennoch: Nicht jeder Profi-Traum lässt sich erfüllen. Schwer ist es vor allem dann, wenn die Fußball-Heimat Kanada heißt. Viel Ambition, zu oft wenig professionelle moderne Standards in der Ausbildung junger Torwarts – da sind natürliche Leistungsgrenzen allzu oft gesetzt.

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(c) by proffac UG, Anthony Sokalski

Gute Voraussetzungen, aber zur Spitze reicht es nicht, lautete die vorläufige Diagnose. Nach einem solchen Profi-Traum die Bodenhaftung wiederzugewinnen, realistische Verbesserungspotentiale zu eruieren, nach Optimierungsmöglichkeiten zu suchen – das ist vorsichtig formuliert ein mentaler Spagat, wenn man hoffnungsvoll sogar bis ins Weltmeisterland Deutschland gereist ist. Gezieltes proffac-Techniktraining zeichnete sich vage als Hoffnungsschimmer am fern entrückten Profi-Torwart-Horizont ab. Garantien dafür? Keine. Zunächst enttäuschte Rückkehr nach Kanada. Ein „Vollblut“-Torwart aber glaubt an Träume und verleiht ihnen kurzerhand auch die entsprechenden Flügel: Anthony entschließt sich, für längere Zeit seine Familie zu verlassen und für seinen Traum zu kämpfen. Intensivtraining bei Dennis Hill, über mehrere Monate konzentriertes Arbeiten, die Sichtweise eines Torwart-Trainers kennenlernen, auf dem Platz und über diesen hinaus bleibt kein Grashalm sicher vor lauter Trainingseinheiten. Als Co-Trainer beim Stützpunkt und selbst beim Training des SV Schlebusch steht Anthony selbst im Tor – ein fußballerischer Rundumschlag in Sachen Kennen- und Verstehenlernen des deutschen Fußballbetriebs von der Jugendarbeit bis zum Seniorenfußball. Der eigene Profi-Traum pulverisierte sich in diesen arbeitsreichen, aber zeitlich dennoch viel zu kurzer Zeit: Im deutschen und europäischen Fußball mit seiner hohen Leistungsdichte an Torhütern konnte Anthony nicht Fuß fassen – trotz bester Lernkurve und am Ende optimaler Verbesserungen des Torwartspiels war die Ausbildungszeit jedoch viel zu kurz.

Nach erneuter Rückkehr nach Kanada, zerstobenen Träumen, aber intensiven Fußballerfahrungen, ruckelte es für Anthony auf dem Platz und das „Wie weiter?“ kennen viele junge Spieler an der Schwelle zum Senioren- oder Profi-Dasein. Aufhören oder weitermachen? Anthony hielt schließlich den Kontakt zum Fußball, kämpfte sich durch den kanadischen Ligabetrieb. Ein Jahr später also: Gewinn des „Golden Glove“ in der höchsten Amateurliga Kanadas. Viel wichtiger allerdings für unsere Arbeit bei proffac: Anthony Sokalski hat sich nicht nur spielerisch, sondern auch persönlich durch seine damalige Trainingsarbeit mit proffac entwickelt: „Glaub mir, ich erinnere mich an alles, was ich gelernt habe!“ Er sei weiterhin hoch motiviert, selbst inzwischen Torwarttrainer in seinem kanadischen Fußballclub geworden, berichtet er regelmäßig von Zeit zu Zeit über den Atlantik ins ferne Deutschland. Wenn er junge Spieler an professionellere Standards heranführe, nutze er intensiv seine proffac-Trainingserfahrungen. Daraus habe er neue Begeisterung und Motivation für seine eigenen, noch immer vorhandenen Torwartambitionen gewonnen. Er glaubt nach wie vor felsenfest an den Traum vom eigenen Profi-Dasein. Vielleicht sogar schon 2018, denn in Kanada wird gerade fleißig an einer Profiliga „Canadian Premier League“ gearbeitet.

Letzter Ortswechsel nach Ontario. Es ist der 15.Oktober 2016, Finale der„League 1 Ontario“.  Natürlich motiviert es die gegnerischen Teams umso mehr, einen der besten Torhüter der kanadischen Liga mindestens zu ärgern. Viermal greift Anthony im Finale hinter sich, sein Team verliert, gewinnt „nur“ den Vizetitel und auch Anthony muss sich persönlich „nur“ mit dem Vizetitel bei der Wahl zum „Golden Glove“ begnügen. Höhen und Tiefen eines Torwart-Lebens – doch ein kanadischer Torwart vom Format eines Sokalskis, zudem mit der proffac-Motivationskraft im Rücken, wird immer weiter nach den Sternen greifen. Insbesondere die proffac-Torwart-Schmiede wünscht Anthony Sokalski bei seiner Weiterentwicklung stets ausgebreitete Flügel für die Realisierung fliegender Träume.

Der Name ist Programm: Leistungslehrgang bei Torwarttrainer Dennis Hill

 

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(c) by proffac UG – Leistungslehrgang bei Dennis Hill

Alarmbereitschaft im Tor: Das einzige, was wirklich zählt, ist der nächste Ball. Drei junge Torwart-Anwärter in permanenter Hochkonzentration, jede kleinste bewegungsmotorische Entscheidung wird korrigiert, jede Ball-Sekunde wird zum Ernst des Lebens. Was wirklich zählt ist der abgewehrte Ball, der den gegnerischen Torschützen zur Verzweiflung bringt. Beim Keeper-Herbstlehrgang 2016 ging es um Grundlagenarbeit genauso wie um Details des modernen Torspiels. Und was dann noch das kleine Wörtchen „Leistungslehrgang“ bedeutet, konnten die wetterfesten Jungs beim Intensivtraining in Hürth dann selbst in Erfahrung bringen. An 5 Tagen mit jeweils zwei Trainingseinheiten beschäftigte proffac-Torwartspezialist Dennis Hill seine wissbegierigen Spieler so sehr, dass diese komplett im „Trainingstunnel“ verschwanden: nur hin und wieder unbemerkt ein kurzer schweifender Blick zu den Feldspielern – mehr war nicht drin beim eng getakteten Trainingsmodul. Mit seinem methodisch ausdifferenzierten Individualbetreuungsansatz und einem anspruchsvollen, auf jede Torwartpersönlichkeit ausgerichteten Übepensum schafften es Dennis Hill und sein Team quasi im Intensivmodus, das breite Spektrum von grundlegenden Abwehrstrategien in den einzelnen Tor-Zonen zu vermitteln. „Wenn ich da was verpasse, tut sich gleich eine ganze Baustelle zur nächsten Übung auf, der Trainer achtet aber auch auf alles“, urteilte begeistert einer der 12-jährigen Nachwuchstorhüter, dessen Fazit klar war: „Das ist Dennis Hill!“

Torwartcamp mit Dennis Hill

(c) by proffac UG – Detailarbeit

Mit auf den Weg gegeben wurde den ambitionierten Spielern, sich nicht von Patzern und Pannen im Torspiel unterkriegen zu lassen. Denn auch ein professioneller Torspieler braucht tausende Übungsstunden auf dem Platz, um einen hohen Perfektionsgrad zu erreichen. Spätestens da wussten die Torwartjungs, warum das proffac-Team so hochkonzentriert, akribisch und streng mit ihnen trainiert hatte.

(c) by proffac UG

proffac Australien: HighTech-Fußball in einer der schönsten Städte der Welt

proffac in Sydney! Gleich zwei proffac-Coaches arbeiten in der laufenden australischen Fußballsaison von März bis Mitte August vor Ort. Mit Yannick Kay und Mustafa Yavuz haben die proffac-Geschäftsführer Alexander Otto und Lukas Völker zwei ihrer Top-Trainer ´über den Teich´ entsandt. „Wenn proffac in Australien ist, dann aber mit allem, was proffac auszeichnet in gleicher Standortqualität wie in Deutschland“, so die Grundüberzeugung von Alex Otto, der sich nach der 6-wöchigen Etablierungsphase der Coaches in Sydney selbst auf den Weg nach Australien machte, um die Standards zu überprüfen. Zu diesem Zeitpunkt allerdings hatten Yannick und Mustafa bereits ihr gesamtes proffac-Repertoire ausgepackt und alles fest im Griff.

proffac-Australien heißt deshalb: Intensive Trainingseinheiten, Leistungstests (der 1. bereits im März), Eingliederung der Spieler in das Online-Hausaufgabensystem (mit Zusatzeffekt Deutsch-Lernen), quantitative und qualitative Video- und Spielanalysen, Mentalcoaching, Elterngespräche, Entwicklungsgespräche – für unsere beiden Coaches eine hohe Verantwortung und ein großer Vertrauensvorschuss seitens der proffac-Geschäftsführer. Fast tägliche positive Rückmeldungen von betreuten Spieler-Eltern mit hoher Nachfrage und bereits erste Wartelisten um freie Trainingseinheiten sind wichtige Meilensteine für proffac, dieses australische Engagement mit gewohntem Anspruch durchzuführen und sukzessive zu verstärken.

In der Tat setzt proffac im sportbegeisterten Sydney neue Akzente: Statt Massentrainingseinheiten steht der einzelne Spieler im Mittelpunkt, statt körperlicher Robustheit und physischer Fitness stehen Gehirntraining und persönliche Betreuung sowie Detail-Technik-Training auf dem Programm. Mittlerweile gehören zum ´Stammpersonal´ 10 Spieler und weitere Spieler aller Altersklassen und Levels. Die Resonanz aller australischen Spieler ist nach der ersten Arbeitsphase von Yannick und Mustafa beinahe euphorisch!

Australische Spieler bringen gerade neben unbändiger Sportbegeisterung eine unglaublich körperlich-physische Präsenz mit auf dem Platz! proffac´s kognitive Methodik trifft gerade in Australien auf beste Voraussetzungen, die die Spieler brauchen, um ganz vorn mit dabei zu sein in der globalisierten Fußballwelt. proffac wurde unter anderem eingeladen, seine spezifische Methodik und Arbeitsweise bei einem Treffen mit dem Technical Director des australischen Fußballverbandes (Football Federation Australia) vorzustellen.

Erstes Fazit unserer Australien-Coaches: „In einer der schönsten Städte der Welt die proffac-Fußball-Ideen zu etablieren – das ist ein Traum! Wenn das so weitergeht, müssen wir uns wahrscheinlich am Ende dieser intensiven Zeit hier in Sydney mit Tränen in den Augen verabschieden“, mutmaßt Yannick und Mustafa fügte beim Telefoninterview hinzu: „Ich suche mir jetzt schon einen geeigneten Torpfosten, an dem ich mich anketten kann, um meinen Aufenthalt zu verlängern…“.

2. proffac-Challenge – the first international Challenge

The competition from overseas never sleeps: For the very first time proffac has opened the monthly challenge for the Australian players. Yannick Kay and Mustafa Yavuz have inspired and motivated some of their players to participate in this event. While the German proffac players sent in their videos rather hesitantly and our coaches also had to encourage our players a few times, the first Australian videos literally flew across the big pond directly onto Tim Euenheim’s mobile phone. About half of the Australian players produced video sequences, but the German proffac players however put the pressure higher just before the end.

Voting team
Meanwhile a considerable number of proffac coaches are members of the voting team, who award their points and evaluations independently from each other. The one or another point is difficult to give, but the trainers are quickly getting to know their own fosterlings from a different, creative and sporty side.

The winner is…

The winner of the proffac challenge is the Australian Rawley St. John (birth year 2005).

A video conference of the award ceremony, that took place in May 2016, is uploaded on Facebook and Instagram. Follow us via social media and enjoy the impressions of our Australian location in Sydney.

Disasters, difficulties and setbacks
In the meantime every “challenger” has learned that some preparation and follow-up processing before and after the respective tricks are necessary to deliver an impressive video. The reason: film recordings have their flaws. An Australian player had to learn this the hard way. Rawley came up with a very special trick. Complicated preparation with a rope attached to a lemon, which was supposed to be balanced on a tree, a nice juggling trick and an ingenious procedure during the sequence. Rawley stepped onto the stage, the trick worked just as planned, finally a funny highlight – and? The camera was not switched on! The worst thing was that the trick was never to be carried out successfully a second time before a running camera!

One neighbor’s rooftop was integrated to the trick. Of course not without consequences – the ball broke a brick and demolished a piece of the roof. The player’s father humbly said sorry at the end of the day and personally repaired the mishap – fortunately he is blessed with skilled craftsmanship.

A German player had all sorts of ideas, but the trick just did not want to work with neither of the items he had picked. Day after day passed, but even the finally chosen peteca game just did not want to be juggled while standing on a wobbly surface. Finally, the trick performed with the last possible and much too easy item had to be recorded that many times, that nobody was any longer willing to be the camera man. In the end the trick just barely worked out and with lots of cursing. The video turned out to be completely different from what had been planned, much shorter and edited up to the very last millimeter and then it was sent via electronic mail.

Moderner Fußball? Leicester City!

Sportwissenschaft als Maß aller Dinge in der Premier League

BBC Sport ermöglicht den Blick hinter die Kulissen eines einzigartigen, ungewöhnlichen Fußball-Experiments. Das englische Fußballwunder von Leicester wird nicht nur als beispielloser Triumphzug eines Underdog-Teams in die Fußballgeschichte eingehen. Darüber hinaus ist er aber vor allem ein Meilenstein der modernen Sportwissenschaft und beispielloser Triumphzug des modernen Fußballs. Ein krasser Außenseiter triumphiert dank eines ausgeklügelten, ganzheitlichen und radikal im Dienste wissenschaftlicher Erkenntnisse aufgebauten Profisportsystems, in dem es vorrangig um die optimale Leistungsfähigkeit von Profi-Spielern und weniger um die subjektiven Befindlichkeiten von Trainern geht.

Denn ein „Das haben wir schon immer so gemacht“ eines autoritär entscheidenden Trainerstabes scheint in Leicester durch die konsequente Umsetzung neuester trainingswissenschaftlicher Erkenntnisse ins Gegenteil verkehrt: Der Fachmann – und zwar der Fachmann auf seinem Gebiet – entscheidet über die optimale Einsatzfähigkeit eines Spielers. Der Fitness-Coach ist genauso gefragt wie der Mentaltrainer oder in seinem Bereich dann zuletzt doch der verantwortliche Trainer, der am Ende die Fäden zusammenhält. Eine ganzheitliche Team- und Vereinsleistung, die seinesgleichen sucht.

Die Fußballwelt reibt sich die Augen und sieht zum ersten Mal auf höchstem Profiniveau bestätigt, was man mit konsequenter Anwendung neuester Erkenntnisse sogar mit einem Premiere League Team erreichen kann: den absoluten Fußball-Gipfel. Doch Gipfelstürmer haben durchaus auch etwas Radikales. Der Blick hinter die Kulissen offenbart: Allen Fußballgrundgesetzen zum Trotz hat Leicester City alle eingefahrenen Regeln „auf Herz und Nieren“ geprüft und das radikal modernisiert, was die aktuelle Trainingswissenschaft an neuen Erkenntnissen bereitgestellt hat.

Die Daten und Fakten sind beeindruckend: Leicester City ist in der Premier League dasjenige Team mit den wenigsten Verletzungen seiner Spieler. Es kann auf die wenigsten Spieler im Kader verweisen, die während der Saison eingesetzt wurden. Das ist Indiz dafür, dass die Stammspieler im Team kaum Pausen benötigen. Sicherlich ist dies einem äußerst komfortablen Zustand geschuldet. Leicester wurde bereits sehr früh in der Saison aus den Pokalwettbewerben herauskatapultiert, so dass sich das Team ausschließlich auf die Meisterschaft konzentrieren konnte. Und dennoch bleibt auffällig, dass der Spielstil von Leicester City durch jenen kraftraubenden Tempofußball geprägt ist, der normalerweise folgerichtig eine äußerst hohe Verletzungsquote aufweist. Bei Leicester City jedoch? Fehlanzeige!

Deshalb rückt die Frage nach der Trainingsmethodik in den Fokus. Und hier hat Leicester City an den herkömmlichen Fußball-Grundgesetzen gehörig gerüttelt und – zunächst weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit – geradezu eine Fußball-Revolution ausgelöst. Ausgehend von der These, dass eine der Hauptursachen von Verletzungen die sogenannte Hamstring-Muskulatur (Bereich hinterer Oberschenkel) ist, wurde auf eine konsequente Stärkung und Prävention des Spieler-Kaders gesetzt. Konkret bedeutete dies beispielsweise im wöchentlichen Trainingsrhytmus, dass am Ende einer Woche Spezialsprinttrainings eingefügt wurden, gezielt dosiert nach der Belastungsintensität eines jeden einzelnen Spielers. Wenn beispielsweise ein Mittelfeldspieler punktuell die Hamstring-Muskulatur wenig belastete, wurde ein präventives Extra-Trainingsmodul hinzugefügt, um genau diesen Bereich zu stärken.

Für alle, die hinsichtlich Ernährung im Fußball immer noch milde lächeln, wird der Fall Leicester City ebenfalls zum Exzentriker unter den Top Teams: Um noch einmal die letzten minimalen Prozente der Spieler zu mobilisieren, wurden von der Ernährungsabteilung vor jedem Spiel Rote-Beete-Shots verabreicht – bekannt auch durch die neue Smoothie-Welle aus Amerika, die mittlerweile auch Deutschland beispiellos überrollt.

Control-Freaks kommen bei Leicester City ebenfalls auf ihre Kosten: Besonderer Fokus gilt der Regeneration der Spieler. Neben geregelten Wochenplänen wurde ein 48stündiger Erholungsprozess eingefügt, ein freier Tag in der Mitte der Woche als Novum „verordnet“ und die tatsächliche Regeneration eines jeden Spielers akribisch überwacht. Dies erfolgt direkt auf dem Platz. Mittels einer datensammelfreudigen GPS-Weste, die Intensitäten, Beschleunigungen, Richtungswechsel etc. am Trainingsort transparent macht. Diese Daten fließen sofort in die aktuell stattfindende Trainingseinheit ein, was dazu führt, dass ein einzelner Spieler auch einmal komplett aus einer laufenden Übung herausgenommen wird, wenn seine Belastungsgrenzen aufgrund der aktuellen Datenlage überschritten sind. Um den subjektiven Eindruck eines Spielers den elektronisch gewonnenen Daten adäquat gegenüberstellen zu können, wurden zudem täglich Fragebögen über den persönlich empfundenen Allgemeinzustand des Spielers als Selbstauskunft abgefragt. Dinge wie Schlafverhalten, Feedback auf Trainingseinheiten oder andere Faktoren führen zu einem ganzheitlichen Bild über den momentanen Zustand des Spielers.

Ein absolutes Novum des Vereins und dessen ganzer Stolz ist die Kältekammer. Sie dient dient der schnelleren Regeneration der Spieler, die sich dort bei bis zu -135° C bis zu 4 min. lang aktiv regenerieren können – und das bei trockener Kälte, die hautverträglicher ist. Dies bewirkt ein nachgewiesen positives Schlafverhalten am gleichen und sogar noch am Folgeabend/-nacht. Zusätzlich werden die Spieler nach jedem Training und Spiel generell mit Eisbeuteln massiert. Darüber hinaus wäre noch viel über die Mental-Team-Arbeit zu sprechen und weitere Faktoren, die den Verein zu einem international beachteten Vorzeigeprojekt haben werden lassen.

Traum oder Fußball-Wirklichkeit? Dieser Premier-League-Triumph hat ein neues „Kapitel“ des modernen Fußballs aufgeschlagen. proffac hat dieses „Kapitel“ seit einiger Zeit mit wachsendem Enthusiasmus verfolgt und sieht sich in der eigenen Arbeit bestätigt. Die Fußball-Zukunft wird sich damit auf einen neuen Weg begeben und viele unserer Spieler werden diese Veränderungen hautnah erleben (dürfen).

Mehr Infos unter: http://m.bbc.com/sport/football/36189778 Leicester City: The science behind their Premier League title. By Alistair Magowan. BBC Sport. Stand Mai 2016.

 

China – Land der aufgehenden Fußball-Sonne

Geschäftsführer Lukas Völker on tour in Sachen Trainerfortbildung

China, ein Land auf dem Weg zum Fußballgiganten. Konsequent und rasant wird die Professionalisierung auf Trainer- wie Spielerausbildungsebene nach europäischen Vorbildern vorangetrieben. Unterhalb der etablierten chinesischen Profiligen muss das Niveau der chinesischen Trainer in Richtung einheitlicher Lizensierung angehoben werden. Und proffac ist ganz vorn dabei in Sachen Standardisierung der Ausbildung. Kognitiv-koordinatives Training, Entfaltung kreativer Fußballcharaktere – für Chinesen ein Perspektivenwechsel!

Das Institut für chinesisch-deutschen Sport in Peking hat sich dieser Professionalisierungsarbeit verschrieben. Gezielt wird Know-How aus den führenden Fußballnationen nach China transferiert. Weltmeister-Deutschland ist ein respektabler Fußball-Ansprechpartner in der Welt, insbesondere in China. Als sachverständiger Lizenztrainer mit Analystenbackground und zugleich in seiner Rolle als Trainerausbildungsprofi wurde proffac-Geschäftsführer Lukas Völker erneut in das ´Land der aufgehenden Fußball-Sonne´ eingeladen. Ausgewählte chinesische Kader-Trainer in den Städten Wuyi und Wenzhou in den ostchinesischen Provinzen wurden in zwei Lehrgängen geschult.

Statt „Marschieren mit Ball“ will die chinesische Staatsführung spätestens seit der WM 2014 eine Fußball-Revolution einleiten, die Qualifikation zu einer WM schaffen, dann irgendwann selbst die WM ausrichten und schließlich Weltmeister werden. Für ein Land wie China, das Menschen zwar ins Weltall, jedoch nicht den Ball ins Tor befördert, ein geradezu unhaltbarer Zustand! Es gibt zwar für Europäer gigantomanisch anmutende Anstrengungen im Fußball wie die Fußballschule von Guangzhou, in der die Evergrade Academy beheimatet ist – die größte der Welt. In ihr lernen ca. 3000 Schüler auf mehr als 50 Fußballplätzen, Real Madrid zeigt mit über 20 Trainern Präsenz – und dennoch ist die Professionalisierung ein steiniger Weg. Dabei sind Physis und Technik bei Chinesen oft stärker ausgeprägt als in europäischen Vereinen! Aber dass Fußball auch Kopf-Sache ist, davon sind die Chinesen häufig noch weit entfernt (Mehr Infos auch: Süddeutsche Zeitung Magazin 2014. Kai Strittmatter, S. 6 ff). Dass das Ausüben von Drill und Druck auf die Kinder eher kontraproduktiv ist, davon muss man auch langsam die Eltern überzeugen, die in diesen Ausbildungssystemen alten Zuschnitts aufgewachsen sind.

Chinas Fußballrevolution betrifft also einen kulturellen Wandel, der nun konsequent nachgeholt wird. Auch Lukas Völker merkt in vielen Details, dass alte Mentalitäten den innovativen Ansätzen noch misstrauisch gegenüberstehen. „Gewöhnungsbedürftig war es schon, ständig eine Simultanübersetzerin an der Seite zu haben und nicht zu wissen, ob meine Fußballkompetenz auch wirklich Eins-zu-Eins übersetzt werden kann“, so Völker. Unterschiede in der Mentalität und die Angst vor Verletzungen im Fußball seien entscheidende Ansatzpunkte gewesen, um fachlich über einige Hürden zu springen, die in Europa in der Trainerausbildung fast nicht mehr thematisiert werden. Begeistert waren die 35 Trainer in Wuyi genauso wie die Mega-Ausbildungsgruppe von 100 Trainern in der 8-Mio-EW-Metropole Wenzhou, führend übrigens in der chinesischen Sportschuh-Herstellung. Sensationell die Lernbereitschaft der chinesischen Trainer-Kollegen – professionelles deutsches Know-How willkommen. Das Wort „proffac“ hat damit einen guten Klang bekommen in China, inklusive aktuell laufender Intensivierung der deutsch-chinesischen Verbindungen.

Beruhigt hat Lukas Völker, dass sich der Firmenname ´proffac´ auch auf Chinesisch gut aussprechen lässt: „Der Wiedererkennungseffekt war höher als ich zu hoffen gewagt hatte!“

Proffac site Australia

High-tech football in one of the world’s most beautiful cities
Proffac shows presence in Sydney! Two proffac coaches are working on site during the current Australian football season from March till mid-August. The proffac managers Alexander Otto and Lukas Völker have sent two of their top trainers across the big pond: Yannick Kay and Mustafa Yavuz. “If proffac is working in Australia, then only with the same quality for which proffac stands for when working in Germany”, according to Alex Otto’s basic conviction. After a 6-week establishing phase for the coaches in Sydney Alex himself made his way to Australia to evaluate the standards. At that point Yannick and Mustafa had already unpacked their complete proffac repertoire and had all of the training processes firmly in their grasp.

Proffac in Australia thus means: intensive training sessions, performance tests (the first one already in March), integration of the players to the online-homework system (the beneficial side-effect is learning German), quantitative and qualitative video and game analysis, mental coaching, talks with parents, development talks – for both of our coaches this implies a high responsibility and advance trust of the proffac managers. Two important milestones for proffac, to let this Australian commitment grow and evolve with the usual ambition, are the nearly daily positive feedback messages of supervised and demanding player parents and already first waiting lists for available training sessions.

Indeed proffac is setting new accents in the sport-enthusiastic Sydney: Instead of mass training sessions, every single player is at the center of each training session; instead of bodily robustness and physical fitness, mental training, personal supervision and detailed technique training are on the schedule. Meanwhile 10 players belong to the “regular personnel” and further players from all age groups and levels. The resonance of all Australian players is nearly euphorical after Yannick’s and Mustafa’s first training phase.

Next to boisterous sport enthusiasm Australian players bring along incredible physical presence on the field! Proffac’s cognitive methods indeed hits the best prerequisites in Australia, which the players need to play among the best in the globalized football world. Proffac was invited to introduce its specific methods and procedures at a meeting with the Technical Director of the Football Federation Australia.

First conclusion of our Australia coaches: “Establishing the proffac football idea in one of the world’s most beautiful cities – this is a dream! If this continues, we’ll probably have to say goodbye with a tear in the eye at the end of this intensive time in Sydney”, Yannick speculates and Mustafa adds to the telephone interview: “I am already looking for a suitable goalpost to look myself to it, just to extend my stay here in Sydney…”.

Die 2. proffac-Challenge ist die 1. Internationale Challenge

Die Konkurrenz aus Übersee schläft nicht: Zum ersten Mal hat proffac die Monats-Challenge für die australischen Spieler geöffnet. Yannick Kay und Mustafa Yavuz haben einige ihrer Spieler dafür begeistert. Während die deutschen proffac-Spieler diesmal zunächst eher zögerlich Videos schickten und es einiger Ermunterungen unserer Coaches bedurfte, flatterten bereits die ersten australischen Videos über den Teich direkt auf Tim Euenheims Handydisplay. Knapp die Hälfte der australischen Spieler erstellten Videosequenzen, die deutschen proffac-Spieler legten aber noch kurz vor knapp eine Schippe drauf. Mittlerweile sind im Voting-Team eine stattliche Anzahl von proffac-Coaches, die ihre Punktzahlen und Bewertungen unabhängig voneinander vergeben. So mancher Wertungspunkt ist schwer zu vergeben, aber auch die Trainer lernen nicht nur ihre eigenen Schützlinge von einer anderen, kreativen und sportlichen Seite kennen.

The winner is… Staffelstab-Übergabe von Germany to Australia: Sieger der proffac-Challenge ist der Australier Rawley St. John (Jg. 2005)! proffac gratuliert und die deutschen Spieler müssen diesmal statt in den sauren Apfel „in die Zitrone beißen“! Sehen Sie selbst: Auf facebook und instagram zeichnen wir eine Videokonferenz der Preisverleihung auf, die im Mai 2016 stattfindet. Folgen Sie uns bei social media und genießen Sie Eindrücke von unserem australischen Standort in Sydney.

CHALLENGE: Pleiten, Pech und Pannen
Jeder „Challenger“ hat mittlerweile selbst erfahren, dass schon ein wenig Vor- und Nachbereitung neben dem eigentlichen Trick nötig sind, um ein Video abzuliefern. Denn: Video-Tricks und Aufnahmen haben ihre Tücken. Dies erfuhr der australische Gewinner auf bittere Art und Weise. Rawley hatte sich einen besonderen Trick ausgedacht. Komplizierte Vorarbeiten mit einem Seil an einer Zitrone, die balanciert werden sollte, ein schöner Jonglage-Akt auf einem Baum und ein ausgeklügelter Ablauf bei der Vorführung. Rawley trat an, der Trick klappte wie vorausberechnet, zuletzt ein witziger Clou – und? Die Kamera war nicht an! Das Schlimmste allerdings: Dieser Trick sollte fortan niemals wieder vor laufender Kamera funktionieren!
Ortswechsel nach Deutschland. Nachbars Dach wurde bei der letzten Challenge in einem Video beim Trick mit einbezogen. Natürlich nicht ohne Folgen – der Ball zerschoss einen Ziegel und demolierte etwas am Dach. Der Spieler-Papa musste am Ende des Tages demütig beim Nachbarn um Entschuldigung bitten und reparierte höchst eigenhändig das Malheur – zum Glück ist er mit handwerklichen Fähigkeiten gesegnet.
Ein weiterer deutscher Spieler hatte verschiedenste Ideen, aber mit allen Gegenständen, die er ins Auge gefasst hatte, funktionierte der geplante Trick nicht. Tag für Tag verging, selbst das zuletzt avisierte Indiaca ließ sich auf eine bestimmte Art und Weise, stehend auf wackligem Untergrund, einfach nicht jonglieren. Endlich, beim letztmöglichen – viel zu einfachen! – Gegenstand musste die Kamera-Aufnahme so oft wiederholt werden, dass sich niemand mehr als Kamera-Mann bereit erklären wollte. Am Ende klappte der Trick mit Mühe und vielfachem Fluchen. So wurde das Video komplett anders als gedacht, viel kürzer als geplant, auf den letzten Millimeter bearbeitet, dann doch noch über die elektronische Rohrpost geschickt.

Modern football? Leicester City!

Sport scientific findings as the measurement of all things in the Premier League
BBC Sport allows looking behind the scenes of a singular, exceptional football experiment

The English football wonder from Leicester will not only enter football history as an unprecedented triumph of an underdog team. It is above all a milestone of modern sport sciences and an unprecedented triumph of modern football.

A blatant outsider triumphs thanks to an ingenious, holistic professional sport system based on scientific findings and with the focus on optimal performance of professional players, rather than the subjective state of trainers. A sentence like “We have always done it that way” from authoritarian deciding trainers seems to have been turned upside down through the consequent application of the latest training scientific findings. The mastermind on his specific area decides about a player’s optimal usability. The fitness coach is just as important as the mental trainer or at last the responsible trainer who puts everything together in the end. This affords a holistic team and club performance, which asks for minds thinking alike.

The football world is rubbing their eyes and is witnessing what can be succeeded on the highest level when consequently applying the latest findings, even with a Premier League Team: the absolute football summit. Peak performers do have a radical air surrounding them. Looking behind the scenes reveals: Contrary to all basic football laws Leicester City has “put all deep-rooted rules to its paces” and modernized every detail, which has been provided by current findings of training sciences.

Data and facts are impressive: Leicester City is the one team in the Premier League with the least player injuries. It can refer to the least players in the pool that we used during a season. This indicates that the team’s main players hardly need any breaks. Surely this is due to a very comfortable condition. Leicester was thrown out of the cup competition early on in the season. Thus, the team was able to solely focus on the championship. Nevertheless, it is striking that the style of Leicester City is full of the exhausting football tempo, which normally comes with a high injury rate. But with Leicester City? Wrong!

This is why the question about the training method comes into focus. Leicester City has intensively questioned and changed the conventional basic football rules and – initially without being noticed by the public – has caused a football revolution. Based on the hypothesis that hamstring-muscle injuries (posterior leg muscles) occur most frequently, the training focus was set on a consistent strengthening and prevention of the player pool. This implies that at the end of every training week special sprint training sessions are selectively included, which are adapted to the physical stress intensity of each player. If for example a midfielder uses his hamstring muscles rather seldom in a brief but sudden way, an additional preventive training module is added, to strengthen exactly this muscular area.

And for all of those who still laugh at correct nutrition in football, Leicester City will also appear to be one of the most eccentric among the top teams: To mobilize all of the players’ energy, the nutrition department serves beetroot shots just before each game – these shots are also know from America’s smoothy trend, which in the meantime as unprecedentedly overrun Germany.

Control freaks also get their money’s worth with Leicester City: Special focus is on the regeneration of players. Next to strict weekly schedules a 48 hour regeneration phase was included and one free day in the middle of the week was “prescribed”. The actual regeneration of each player was scrutinized and observed. This happens on the training field with the help of a data collecting GPS vest, which makes intensities, acceleration, changes of direction etc. transparent. These data are directly transferred to the training session happening at the same time, which may result in taking out a player completely from an exercise, if he exceeds his current physical stress intensity. To compare the subjective condition of the player with the electronically collected data, questionnaires on the personal feeling of one’s condition were additionally filled out. Items like sleep behavior, feedback on training sessions or other factors lead to a holistic picture on the current state of the player.

A completely new aspect and all of the team’s pride is its cold chamber. It offers quick regeneration of the players, who can regenerate up to 4 minutes at a temperature as low as -135°− a dry cold that pleasant to the skin. It is proven that this leads to positive sleep behavior during the night of that day and the one of the following day. Additionally, the players are usually massaged with ice packs after each training and game. Furthermore, a lot can be said about the mental team work and additional factors, which have changed the club to an internationally recognized showcase.

Dream or football reality? This Premier League triumph has opened a new “chapter” of modern football. Proffac has followed this “chapter” for a while with growing enthusiasm and thus receives great affirmation for their own work. Football future will step onto a new path and many of our players will (be allowed to) experience these developments very closely.

For more information please visit http://m.bbc.com/sport/football/36189778

Leicester City: The Science behind their Premier League title. By Alistair Magowan. BBC

Sport. May 2016