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Wissenschaftliche Testverfahren

Moderner Fußball definiert sich als äußerst komplexe Mannschaftssportart plus einer Vielzahl an physischen und psychischen Leistungsanforderungen. Die technischen Anforderungen an die Spieler steigern und verändern sich. Wenn ein Ausnahmespieler wie Maradona 1986 noch 78 Ballkontakte verarbeitete und 38 Pässe spielte, lag die Ballkontakt-Quote noch bei 48,7 % (nach Prof. Dr. Jürgen Buschmann, 2011). Ein heutiger Führungsspieler wie Gündogan verarbeitet bereits 108 Ballkontakte bei 91 Pässen mit einer Quote von 84,3 % (nach Sport 1.de/Stand 3.3.2016). Laufwege werden länger, intensive Zweikämpfe und Sprints nehmen zu – diese technischen Anforderungen kann nur mit einer professionellen Ausbildung begegnet werden. 

Aufgrund dieser Komplexität ist es weder möglich noch sinnvoll, lediglich ein Testverfahren zur Leistungsbewertung und als Mittel der Trainingssteuerung anzuwenden. proffac nutzt deshalb eine Reihe wissenschaftlich erprobter und praxisnaher Testverfahren, die so genannte proffac-´Testbatterie´. Damit lässt sich das Leistungsniveau eines Spielers objektiv darstellen. Eine ausgewiesene Fußball-Expertise versetzt proffac-Coaches in die Lage, Ergebnisse der ´Testbatterie´ dann auch seriös einzuschätzen, um daraus individuelle Trainingsschwerpunkte abzuleiten. Ziel ist die ganzheitliche Leistungsverbesserung unserer Spieler auf unterschiedlichen Entwicklungslevels. Dabei unterstützt High-Tech das Coaching.

proffac Lichtschrankensystem

Modernstes Lichtschranken-System erfasst mit präzisen Messungen die Sprintfähigkeit: Fünf Lichtschranken auf einer 30-Meter-Strecke sorgen dafür, dass einzelne Sprintabschnitte analysiert werden können.

Beweglichkeitstest

Der Muskelfunktionstest nach JANDA ist eine etablierte Testmethode, um Muskelschwächen und Beweglichkeitsdefizite zu diagnostizieren.

Unsere abgewandelte Form des Testverfahrens untersucht die Beweglichkeit der Brust-, Hüftbeuge-, Kniestreck-, Beinbeuge-, Waden- und Schultermuskulatur. Dadurch erhalten wir aufschlussreiche Ergebnisse, nach denen wir das individuelle Training des Spielers ausrichten.

Spiroergometrie mit Laktatmessung

Die Ermüdungswiderstandsfähigkeit (Ausdauer) eines Sportlers gibt Aufschluss über dessen aktuellen Gesundheits- bzw. Leistungszustand und ist ein maßgeblicher Erfolgsfaktor für die individuelle Trainingsbetreuung.

Bei dieser diagnostischen Methode läuft der Spieler auf einem Laufband ein vorgegebenes Programm, bei dem das Tempo bis zur vollständigen Erschöpfung stetig gesteigert wird. Währenddessen werden die Atemgase gemessen, um in der anschließenden Analyse Aussagen über den Stoffwechsel bei verschiedenen Belastungsintensitäten zu treffen. Eine zusätzliche Laktatabnahme ermöglicht darüber hinaus die Erstellung einer Laktatleistungskurve, die weitere relevante Aussagen über den jeweiligen Leistungszustand erlaubt.

Kraftdiagnostik

Bei der Kraftdiagnostik wird die Maximalkraft bzw. die maximale Leistung ermittelt. Die Ergebnisse fließen mit in das individuelle Training ein, da nicht nur eine Aussage über das aktuelle Kraftniveau getroffen wird, sondern auch ein Muskel-Ungleichgewicht identifiziert werden kann, auf das wir gezielt im Training eingehen können.

Im Rahmen eines angepassten Trainingsplans können diese Dysbalancen reduziert werden. Dies ist von großer Bedeutung, da das Verletzungsrisiko deutlich reduziert werden kann. Zusätzlich kann anhand einer kontinuierlichen Überprüfung mittels Kraftdiagnostik der Verlauf der Kraftentwicklung angezeigt werden.

Sprungdiagnostik

Die Sprungfähigkeit eines Spielers wird bei unterschiedlichen Sprungtechniken gemessen, in dem neben der Sprunghöhe auch die Bodenkontaktzeit ermittelt wird. Diese steht in direktem Zusammenhang mit der Sprintgeschwindigkeit. Kurze Bodenkontaktzeiten bei hoher Sprungleistung bedeuten eine ausgeprägte Sprintfähigkeit und lassen sich auf diese Weise sehr gut darstellen. Das Training kann anschließend darauf ausgerichtet werden, die beiden Parameter Bodenkontaktzeit und Sprunghöhe zu optimieren, um damit die benötigte Sprintfähigkeit zu verbessern.

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